Obwohl, oder vielleicht gerade weil es so scheint, dass mit der zunehmenden Digitalisierung immer noch alles schneller wird, nimmt der Ruf nach Langsamkeit und Achtsamkeit immer mehr zu. Und das bis hinauf in die höchsten Führungsetagen von Unternehmen. Dabei geht es natürlich primär nicht darum, sich das Geschäftsleben gemütlicher zu gestalten, sondern vielmehr um neue und innovative Lösungen. Es zeigt sich mehr als deutlich: Ein „Mehr des Selben“ führt zu keinen wirklich neuen Ideen und Lösungen. Weder zu neuen Produkten, noch zu neuen Prozessen und schon gar nicht zu neuen Geschäftsmodellen. Dazu braucht es eine Art von „Something else!“. Hektik, Getriebensein und auf gut österreichisch „Hudeln“ – steht für schnell, schnell – sind dabei völlig kontraproduktiv. Dazu kommt es vielmehr, wenn dem Denken, Sinnieren, Kombinieren und Erforschen Raum und Zeit gegeben wird. Und diese Erkenntnis setzt sich schön langsam aber sicher auch bei schnellen Unternehmenslenkern durch. Ein LinkedIn-Artikel eines Kollegen unterstreicht die Bedeutung von achtsamer Langsamkeit gerade für Führungskräfte im Zeitalter der Digitalisierung.